Cross-border Christmas weekend in Strasbourg bei der JEF Strasbourg

Am 13. bis 16.12.2018 fand das Cross-border weekend der JEF Strasbourg statt.
Dieses begann mit einem Besuch des Europäischen Parlamentes und einer zweistündigen Simulation als Parlamentarier.
Innerhalb dieser Simulation wurden die einzelnen Teilnehmer*innen auf vier Parteien zufällig verteilt. So gab es die „ Traditionals“, „Liberals“, „Economists“ und „Socialists“.
Zur Orientierungshilfe durch das Spiel bekam jeder ein Smartphone welches ebenfalls als Abstimmungsinstrument diente. Daraufhin folgten zwei stressige Stunden, in der jeder von uns zwischen TV Auftritten, Parteizentralen und Lobbytreffen hetzte.
Die zwei Gesetzesvorschläge befassten sich mit der Wasserinfrastruktur und dem Implantieren eines Microchips unter der Haut.

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Anschließend fuhren wir gemeinsam zum Mittagessen nach Kehl in eine Berufsausbildungsschule. Dort erklärte uns Peter Cleiß die Geschichte der kleinen deutschen Nachbarstadt von Strasbourg.
Schon immer gab es grenzüberschreitendes Zusammenkommen und daran setze die Schule an. Ziel ist es, durch einen praktischeren Sprachunterricht und Exkursionen, die Schüler zu befähigen auch in Strasbourg Anschluss zu finden. Daraufhin klärte uns Nelly Keuerleber über das Projekt „Emploi360°’’ auf. Ziel des durch „Interreg“ finanzierten Projekts ist die Eingliederung der französischen Bevölkerung aus Strasbourg in den deutschen Arbeitsmarkt.
Um dieses Ziel zu erreichen, wurden in den letzten drei Jahren mehrere Kooperationen geschlossen. Dadurch stellt das Projekt die Sprachschulung, die Vermittlung und die Möglichkeit des Car-sharing zu beginn der Arbeitsaufnahme bereit.
Das Projekt wird in Zukunft vom Bundesamt für Arbeit finanziert, da dieses sich daraus weitere, wichtige Arbeitskräfte, für die lokalen Unternehmen verspricht.

Am zweiten Tag trafen wir uns im Haus „Lieu d’Europe“.
Dort erarbeiteten wir in kleinen multinationalen Teams Fragestellungen bezüglich der diesjährigen Europawahl am 29.05.2019. Wir diskutierten welche Themen relevant sein werden und welche Themen auch relevant für unsere Heimatorte sind. Daraufhin erarbeiteten wir in diesen Gruppen mögliche Projekte zur Mobilisierung von Wählern und der Aufklärung über die Vorteile der EU.

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Nach einem gemeinsamen Mittagessen führte uns ein JEF Mitglied durch die Stadt und klärte uns über die Besonderheiten Strasbourg’s auf. Diese Stadtführung endete mit dem Besuch des berühmten Weihnachtsmarktes. Zum Abend versammelten wir alle uns wieder um gemeinsam auf einer Kneipentour das Nachtleben der Stadt kennenzulernen.

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Am letzten Tag stellten wir unsere Projekte vor und überarbeiteten diese.
Nach einer Zusammenfassung der Ergebnisse, sprachen noch zwei weitere Referentinnen. Die erste Referentin, Coralie Schirriu klärte uns über das Projekt „Vote&Vous“ auf. Dabei handelt es sich um den französischen Wahl-O-Maten. Dieser wurde zur letzten Präsidentschaftswahl in Frankreich erstmals angeboten. Für die Europawahlen 2019 soll dieser Wahl-O-Mat in allen Mitgliedstaaten der EU verfügbar sein, um dem Wähler oder der Wählerin Orientierung zu bieten.

Zuletzt sprach Teresa Geislinger als Präsidentin der AEGEE Strasbourg vor. Die AEGEE ist das größte europäische Studierendennetzwerk und organisiert Workshops, Exkursionen, Schulungen und Vorträge.

Am Nachmittag fanden wir uns noch in einer gemütlichen Runde im Café ein. Daraufhin machten sich alle Teilnehmer*innen auf den Nachhauseweg.

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Kurz gesagt war dieses Wochenende sehr informativ und hat die Besonderheiten von Grenzregionen und ihr Potential hervorgehoben. Außerdem hat es einfach Spaß gemacht mit verschiedenen Europäern über aktuelle Entwicklungen und Ideen zu reden. Das alles geschah in einer sehr einladenden und freundschaftlichen Atmosphäre.

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